Wireless Charger Vergleich & Ratgeber 2020

Induktionsladegeräte sind spätestens 2017 im Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit angekommen. Seit diesem Zeitpunkt lassen sich auch iPhones entsprechend laden. Optisch sehen sich alle Geräte sehr ähnlich: Es ist eine Art Matte, auf die das Handy gelegt wird. Dadurch wird der Ladevorgang angestoßen. Was hingegen deutlich unbekannter ist, dass es zwei Standards gibt, nach denen Induktionsladegeräte arbeiten können: Qi und PMA.

QI und PMA - Was ist der Unterschied?

Qi (das chinesische Wort für "Lebensenergie") ist der deutlich ältere Standard. Entsprechend wird er von mehr Herstellern unterstützt. Seine Verbreitung ist entsprechend größer. Eigentlich ist dies jedoch bedauerlich, denn PMA ("Powermat") ist etwas schneller und bietet zusätzliche Features. Beispielsweise können Daten darüber gesichert werden, wie lange ein Nutzer damit verbringt, sein Gerät aufzuladen. Gerade im Business-Bereich ist dies sehr gefragt. Unternehmen wie Starbucks oder Delta Airlines haben deshalb in den USA damit begonnen, PMA-Ladestationen in ihre Tische zu integrieren.

 

Das Problem ist, dass dich die meisten Smartphones zu einem "Entweder/Oder" zwingen. In die Geräte ist eine magnetische Matte integriert, die für die Induktionsladung benötigt wird. In den meisten Smartphones besteht nicht genügend Platz für beide Matten. Das einzige Unternehmen, das wirklich konsequent beide Induktionsladearten offeriert, ist Samsung. Ansonsten gilt: Du benötigst das Ladegerät, das den Standard deines Handys unterstützt. Zumeist ist dies noch Qi.

Worauf beim Kauf zu achten ist

Ladegeschwindigkeit

 

Induktionsladegeräte sind langsamer als kabelgebundene Charger. Allerdings gibt es diesbezüglich erhebliche Abstufungen. Samsung bietet seine Induktionsladegeräte beispielsweise mit einer Schnellladefunktion an (die allerdings nur für die hauseigenen Handys funktioniert).

 

 

Wie muss das Handy platziert werden?

 

Einige kabellose Ladegeräte verlangen, dass das Handy auf eine bestimmte Weise aufgelegt werden muss. Ansonsten lädt es nicht. Teurere Charger gestatten diesbezüglich mehr Spielraum.

 

 

Status-LED

 

Das Ladegerät sollte über eine LED verfügen, die anzeigt, ob Strom fließt. So weißt du, ob dein Handy möglicherweise nicht korrekt aufliegt. Gängig zeigt ein blaues Licht an, dass geladen wird. Eine grüne LED weist auf einen abgeschlossenen Ladevorgang hin.

 

Überspannungsschutz: Vorsicht vor billigen Geräten

 

Selbstverständlich sollten auch Induktionsladegeräte über einen Überhitzungs- bzw. einen Kurzschlussschutz verfügen. Noch wichtiger ist allerdings ein Überspannungsschutz. Sehr billige Geräte haben diesbezüglich Probleme und weisen schnell Defekte auf.

Möglicherweise weißt du nicht, ob dein Handy kabellos aufladen kann. In der Regel lässt sich dies sehr leicht ausschließen. Die Rückseite des Smartphones muss aus Glas bestehen, um einen Stromfluss zu ermöglichen. Tut sie das nicht, kann dein Handy nicht ohne Kabel geladen werden.