Powerbank Vergleich & Test bzw. Ratgeber 2020

Die größte Gefahr, dass der Strom deines Smartphones genau zur falschen Zeit zur Neige geht, besteht unterwegs. Wenn du beispielsweise dein Handy zum Navigieren nutzt, Whatsapp-Nachrichten über die Sprachsteuerung versendest und das Gerät via Bluetooth mit deiner Smartwatch gekoppelt hast, sinkt die Lebensdauer auf wenige Stunden. Helfen können in solchen Momenten mobile Ladegeräte. Gemeinhin werden diese als Powerbanks bezeichnet. Tatsächlich existieren allerdings unterschiedliche mobile Charger:

 

  • Power Cases: Hierbei handelt es sich im Prinzip um Handyhüllen, die Energie an das Smartphone abgeben können.
  • Externe Akku Blocks: Der Name deutet es schon an: Es handelt sich um tragbare Akkus. Sie sind verhältnismäßig schwer, haben dafür aber eine große Ladeleistung.
  • Outdoor Powerbank: Hierbei handelt es sich um eine besonders robuste Powerbank, die auch mit Stürzen problemlos umgehen kann. Häufig sind diese Ladegeräte zudem wasserfest und staubgeschützt.

Anker PowerCore Essential 20.000

Pro
  • zwei unterschiedliche Eingänge (Micro USB & USB-C)
  • kompaktes Design
  • große Kapazität 
Contra
  • zu geringer Abstand zwischen USB-2 und USB-C Anschluss 

Poweradd Pilot X7 20.000

Pro
  • sehr schnelles laden der Geräte
  • sehr fairer Preis für die Leistung
  • gute Kapazität 
Contra
  • leider kein Aufladen der Powerbank über USB-C

HETP Solar Powerbank 26.800

Pro
  • sehr große Kapazität 
  • viele Anschlüsse
  • Solarpanel zum laden 
Contra
  • Solarfunktion nur für Leute mit viel Zeit 

Egal, für welches mobile Ladegerät du dich entscheidest, zwei Qualitäten sollte es stets besitzen. Erstens benötigt es zwingend einen Überhitzungsschutz. Smartphones und Charger werden schnell warm. Werden sie jedoch zu heiß, kann der Akku im Handy erheblichen Schaden nehmen. Dies muss beispielsweise eine Powerbank ausgleichen. Zweitens sollte das mobile Ladegerät einen Kurzschluss-Schutz bieten. Dies dient ebenfalls dem Schutz des Handys.

Worauf du beim Powerbank Kauf achten solltest

Art des Anschlusses

 

Bei älteren Powerbanks gab es einen Wildwuchs zwischen unterschiedlichen Anschlussarten. Einige dieser Modelle sind noch immer auf dem Markt, inzwischen jedoch deutlich günstiger. Ein mobiles Ladegerät sollte mindestens einen Micro-USB-Anschluss bieten. Idealerweise verfügt es über einen USB-C-Anschluss, weil damit auch Laptops geladen werden können.

 

Zahl der Anschlüsse

 

Die meisten Powerbank sind mit einem bis zwei Anschlüsse ausgestattet. Es gibt zwar Modelle mit weiteren Ports. Diese kosten allerdings spürbar mehr. Du solltest dir deshalb gut überlegen, ob mehr als zwei Anschlüsse tatsächlich notwendig sind.

 

Mehr Volumen = Mehr Gewicht

 

Die kleinsten mobilen Charger haben ein Volumen von etwa 2000 mAh. Wie oben gezeigt, reicht dies, um beispielsweise ein iPhone einmal komplett aufzuladen. Die Geräte haben die Größe und das Gewicht eines Stiftes. Mit zunehmendem Volumen steigt das Gewicht. Die Mobilität leidet in der Folge. Eine Powerbank mit einem Ladevolumen von 30.000 mAh ist beispielsweise für Smartphones nicht mehr zweckdienlich. Sie kann den Akku eines aktuellen Macbooks Pro 1,5 Mal aufladen, allerdings wiegt das Ladegerät dafür durchschnittlich auch schon 500 Gramm.

Es gibt eine nützliche Faustregel, die dir helfen kann, das richtige Volumen für dein mobiles Ladegerät zu finden: Mit 10.000 mAh kannst du ein Smartphone durchschnittlich fünf Mal komplett aufladen. Alternativ kannst du ein Smartphone und ein Tablet je einmal aufladen und behältst zusätzlich einen kleinen Rest zurück. Wenn du nicht glaubst, dass du damit auskommst, kaufe im Zweifel dein Ladegerät lieber etwas größer.

 

Verarbeitungsqualität

 

Mobile Ladegeräte müssen in der Regel mit großen Belastungen umgehen können. Oft werden sie beispielsweise in einer Tasche wild umher geschleudert. Sie sollten deshalb eine ausgezeichnete Verarbeitungsqualität aufweisen. Außen sind sie idealerweise aus einem Metall wie Aluminium gefertigt.