Kopfhörer Vergleich & Ratgeber 2020

Geschlossen, halboffen oder doch ganz offen? Reingesteckt oder aufgesetzt? Mit Kabel oder doch lieber ohne? Du hast die Qual der Wahl: Die Auswahl an Kopfhören und Bauarten ist mittlerweile riesig. So muss es aber auch sein. Denn Einsatzbereiche und Soundvorlieben sind oftmals völlig grundverschieden. Nur wenn du genau weißt, worauf bei Kopfhörern zu achten ist, kannst du das genau richtige Modell für dich finden.

Vorteile Kabelgebundener Kopfhörer

Pro
  • Sehr hohe Klangqualität
  • Leichte Bauform
  • Störungsfreie Übertragung
  • Immer betriebsbereit nach dem Einstecken
  • Kein Akku

Vorteile von Kabellosen Kopfhörern 

Pro
  • Viel Bewegungsfreiheit und Mobilität
  • Sind teilweise mit Surround Sound ausgestattet
  • Kein Wackelkontakt
  • Kein Kabelsalat
  • Keine Kabelbrüche

Impedanz

Hierbei handelt es sich um den frequenzabhängigen Widerstand. Dieser wird in Ohm angegeben. Verfügt ein Kopfhörermodell über eine hohe Impedanz, muss mehr Spannung von der Audioquelle erzeugt werden, um die entsprechende Lautstärke zu gewährleisten. An folgenden Werten kann man sich orientieren:

 

  • Kopfhörer für mobile Endgeräte - 16 bis 130 Ohm.
  • Kopfhörer für Stereoanlagen - 250 bis 500 Ohm.
  • High-End-Kopfhörer für Stereoanlagen: 400 bis 800 Ohm.
  • Kopfhörer für das Studio - 250 - 600 Ohm.
  • Kopfhörer für DJs - 300 bis 800 Ohm.

Übertragunsbereich

So wird das Intervall an Frequenzen bezeichnet, die der Kopfhörer wiedergibt. Das menschliche Gehör kann grundsätzlich Frequenzen von 16 bis über 20.000 Hertz hören bzw. wahrnehmen. Wenn du brillante Höhen und satte Bässe magst, sollte der neue Kopfhörer den Bereich von etwa fünf bis 25.000 Hertz abdecken.

Kennschalldruck

An diesem Wert kannst du erkennen, wie laut ein Kopfhörermodell letztendlich ist. Ein Modell mit 98 dB/V ist im Vergleich etwa doppelt so laut wie eine Variante mit 104 dB/V. Aber Vorsicht: Besonders laute Kopfhörer können leicht das Gehör ruinieren.

Frequenzgang

Ein möglichst linearer Frequenzgang bildet eine hervorragende Basis für einen guten Klang. Dabei führen starke Resonanzen im jeweiligen Präsenzbereich häufig zu einem kühlen und hartem harten Klang. Daher sollten diese Verzerrungen immer nur wenig ausgeprägt sein. Aber: Verzerrungen im Bass sind gegenüber Resonanzen in den Höhen harmloser, da das Ohr bei Höhen deutlich empfindlicher reagiert.

Klirrfaktor

Weist das Kopfhörermodell einen geringen Klirrfaktor auf, kannst du mit einer nur geringen Verzerrung rechnen, also mit einem besseren Sound. Je tiefer man in die Tasche greift, umso geringer ist in der Regel auch der Klirrfaktor. Minimale Tonverzerrungen garantieren vor allem geschlossene Modelle. Aber auch offene Kopfhörer verfügen oftmals über einen lediglich geringen Klirrfaktor von unter 0,1 Prozent.

Noise Cancelling

Wichtig als Abschirmung für unerwünschte Nebengeräusche von außen. Zum Einsatz kommt hierbei die Antischall-Technologie. Gute Markenmodelle schaffen es, entsprechende Geräusche in der Bahn oder im Flieger auszugrenzen. Laut Tests haben allerdings einige Modelle Probleme mit schrillen Frequenzen oder beispielsweise auch mit Windgeräuschen.

Surround Sound

Surround-Kopfhörer sollen das Gefühl vermitteln, dass der Sound von allen Seiten kommt. Modelle in den höheren Preiskategorien sorgen dabei hörbar für einen volleren Klang.

Diese Anschlüsse und Kopplungen sind bei Kopfhörern am weitesten verbreitet:

 

  • Mini-USB: Eigentlich nur bei In-Ear-Kopfhörern vertreten.
  • USB: Möglich ist auch ein USB-Adapter für Klinkerstecker
  • Klinkerstecker 2,5 mm: Bei besonders kleinen Geräten.
  • Klinkerstecker 3,5 mm: Zumeist für tragbare Geräte.
  • Klinkerstecker 4,4 mm: Verbreitet in Tonstudios.
  • Klinkerstecker 6,35 mm: Geeignet für Stereoanlagen und andere Geräte aus der Musikproduktion.