Wasserbehälter Vergleich

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Kaufratgeber Wasserbehälter

Egal ob Tagesausflug, Trekkingtour oder Familienurlaub im Wohnwagen: Eines ist immer unerlässlich – Wasser. Wir brauchen es zum Trinken, zum Waschen, zum Kochen. Natürliche Wasserspeicher wie Wasser, Flüsse oder Seen befinden sich jedoch nicht bei jedem Trip in der Nähe und nicht immer ist ihr Wasser bedenkenlos trinkbar. Für Outdoor-Freunde gibt es deshalb verschiedene Lösungen, um Wasser unterwegs zu speichern und zu transportieren. Dieser kleine Guide zeigt, welche – und worauf man beim Kauf eines neuen Wasserbehälters achten sollte.  

Welche Arten von Wasserbehälter gibt es?

Geht es nur um den Trinkwasserbedarf für eine kurze Tour, auf der es genug Wasserstellen zum Auffüllen gibt, gehört natürlich eine Trinkflasche zur Grundausstattung: Aus leichtem Aluminium oder isolierendem Kunststoff, hält sie meist bis zu einem Liter Wasser frisch und ist dabei angenehm kompakt. Bei längeren Touren gilt es jedoch, größere Mengen an Wasser zu speichern – wie das gelingt, erfährst du hier.  

Je nachdem wie lange man unterwegs ist und ob man nur Trinkwasser oder auch Nutzwasser braucht, bieten sich verschiedene Formen und Größen an. 

Wasserkanister

Wasserkanister sind gewissermaßen die Klassiker der Wasseraufbewahrung. Das Wort, das vom lateinischen canistrum kommt, bedeutet „geflochtener Korb“ – aus Schilf oder Rohr werden Kanister jedoch schon lange nicht mehr hergestellt, auch Metall hat mittlerweile ausgedient: Die meisten Kanister mit integriertem Hahn bestehen heutzutage aus Kunststoff, meist hochwertigem Polyethylen (PE). Das macht sie verhältnismäßig leicht, die Quaderform garantiert zusätzlich einen unkomplizierten Transport, außerdem hat man dank des durchsichtigen Materials immer einen genauen Überblick über den aktuellen Füllstand des Kanisters. Wasserkanister gibt es in verschiedenen Größen für Füllmengen zwischen 5 und 20 Liter, bei größeren Wassermassen sollte allerdings auf einen belastbareren Wasserkanister aus Edelstahl zurückgegriffen werden.  

Beim Wasserkanister aus Plastik sollte man auf ein paar Dinge achten: Das Material des Wasserbehälters muss lebensmittelecht, geruchs- und geschmacksneutral sein, das heißt, es dürfen keine Schadstoffe im Kanister enthalten sein, die die Wasserqualität in irgendeiner Art und Weise beeinflussen. Die meisten Wasserkanister werden vorab auf diese Vorgaben getestet, insbesondere auf die Industriechemikalie Bisphenol A (BPA) und führen dementsprechend ein Qualitätssiegel.  

Ideal fürs Campen sind die neuen faltbaren Modelle: Ob mit praktischem Ziehharmonika-Prinzip oder gleich zusammenlegbar sind sie leicht und elastisch, gleichzeitig aber durchstichfest und sparen durch ihre Faltbarkeit enorm Platz: Je nachdem, wie viel Wasser noch übrig ist, schrumpft der Behälter! Leer und zusammengefaltet passen sie ins Handschuhfach oder in jeden noch so schmalen Rucksack.  

 

lebensmittelecht

robust

oft faltbar

für kürzere Touren mit dem Zelt geeignet

Wasserbeutel

Camper und Outdoor-Experten schwören auf Wasserbeutel oder Wassersäcke: Sie sind oft aus reiß- und reibfestem Nylon und können je nach Bedarf gefüllt werden. Sie werden meist in 2, 4, 6 oder 10-Liter-Größen geführt, sind sehr flach und damit ideal für den Trinkwassertransport bei Tagestouren, sei es allein, mit dem Partner oder mit der ganzen Familie. Der Wasserbeutel kann einfach an den Rückenteil des Rucksacks (denn dort sollte das schwerste Gepäckstück stets sitzen!) angeheftet, oder dank der Metallösen an den Rändern sogar solo als kleiner Rucksack getragen werden.  

Ein Trinkverschluss mit verschiedenen Dosierungsmöglichkeiten erleichtert die Handhabung. Eine kleine Öffnung zum Trinken, eine größere zum Gießen, eine vollständige zum Auffüllen und Ausspülen? Alles kein Problem! Gleichzeitig läuft bei geschlossenem Ventil garantiert nichts aus. Im Erweiterungskit mit Duschvorsatz funktioniert sich der praktische Wasserbeutel gar in eine Dusche um, ab dem 4-Liter-Modell kann man damit also auch auf dem Berg oder in der Wüste eine kleine Katzenwäsche machen.  

reißfest

flexibel

flach

für Tagestouren mit dem Rucksack geeignet

Wassertank

Wer große Mengen an Wasser transportieren will, muss auf einen Wassertank zurückgreifen. Denn gerade bei einem mehrwöchigen Urlaub im Wohnwagen muss man nicht nur Trink- und Nutzwasser lagern, sondern eventuell auch Abwasser. Die meisten fahrbaren Toiletten müssen unterwegs nämlich regelmäßig geleert werden. In den meisten Camper-Vans sind deshalb spezielle Einschübe für Wassertanks integriert, die Tanks können bis zu 100 Liter Wasser fassen.  

Wassertanks erfordern eine gewisse Aufmerksamkeit bei der Pflege: Abwassertanks sollten mehrmals die Woche gereinigt werden, außerdem sollten die Rohre regelmäßig gesäubert werden, damit sich im Tank keine Keime bilden und Trink- oder Nutzwasser somit nicht ungenießbar oder gar gesundheitsschädigend wird.

hygienisch

pflegeleicht

robust

für lange Touren mit dem Wohnwagen geeignet

Was gibt es für Zubehör für Wasserbehälter?

Ob in der Küche, auf der der Toilette oder zu Tisch: Eine gute Wasserversorgung ist beim Campen wirklich das A und O. Man muss sich allerdings erst einmal daran gewöhnen, dass man nicht einfach den Hahn aufdreht wie zu Hause und grenzenlos Wasser bekommt, erfrischend kalt zum Trinken, angenehm warm zum Duschen. Deshalb gibt es für die Wasserbehälter allerlei nützliche Hilfsmittel, die dafür sorgen, dass das Wasser frisch und hygienisch bleibt.  

Im Gegensatz zu den Sanitäranlagen auf Campingplätzen, an denen man noch dazu oft lange anstehen muss, hat man mit einer individuellen Wasserversorgung im Camping-Van natürlich den Vorteil, dass man das Risiko der Keimbelastung möglichst gering hält – wenn man die richtigen Tools zur Hand hat.  

Wasserpumpen: 

Eine Wasserpumpe ist beinahe unerlässlich im Wohnwagen: Sie sorgt dafür, dass das Wasser läuft. Schließlich sind die Wassertanks im Fahrzeug gut verstaut und wirklich nur zur Lagerung gedacht. Es gibt dabei zwei verschiedene Arten: Tauchpumpen und Druckwasserpumpen, auch Membranpumpen genannt. Während erstere direkt im Frischwassertank hängen und von dort aus das Wasser nach außen befördern, werden Druckwasserpumpen außen befestigt – Tauchpumpen punkten also durch Gewicht- und Platzeinsparung und absolute Wartungsfreiheit, Druckwasserpumpen dagegen arbeiten sehr gleichmäßig und können flexibel und lageunabhängig eingebaut werden. Letztere sind außerdem hochpreisiger und insgesamt besser geeignet für größere Fahrzeuge.  

Wasserreiniger: 

Damit das Wasser immer frisch bleibt, kommen verschiedene Wasserreiniger zum Einsatz: Wasserentkeimer und Tankreiniger töten Erreger ab, die – vor allem in südlichen oder tropischen Regionen – auch im klarsten Wasser schwirren können. Wasseraufbereiter in Tablettenform sind besonders praktisch. Im Wasser aufgelöst, desinfizieren sie chemisch mit Chlor, andere Geräte arbeiten gar mit UV-Licht.  

Welches Produkt sich am besten eignet, ist natürlich wie immer abhängig von der Art der Reise: Zum einfachen Abfüllen der Wasserflasche auf der Bergtour übers Wochenende reicht die Lösung mit Chlor oder UV-Licht oder das klassische Abkochen, bei mehreren Wochen im Camper-Van lohnt sich ein chemischer Wasserentkeimer, um die Wasserversorgung garantiert hygienisch zu halten.  

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