Teekannen Vergleich

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Kaufratgeber für Teekannen

Dampfend steht die Teetasse auf dem Couchtisch, man hat sich gerade so richtig eingemummelt, die Beine hochgelegt und ist bereit, den wohlverdienten Feierabend zu genießen. Fernseher an – und entspannen! Doch leider ist der Tee allzu schnell alle, denn besonders viel passt in eine Tasse nun nicht hinein. Also aufstehen, in die Küche gehen, eine neue Tasse Tee machen? Das stört die Entspannung doch sehr… 

Die Lösung: Eine Teekanne! Sie darf in keinem Haushalt fehlen, denn sie ist formschön, praktisch und erleichtert gerade dann, wenn Gäste zu Besuch sind, die Arbeit. Doch worauf sollte man beim Kauf einer neuen Teekanne achten? Gibt es ein Material, das man für Teekannen bevorzugen sollte? Und schmeckt Grüner Tee aus Glas oder Keramik besser? Antworten auf all diese Fragen liefert dieser kleine Ratgeber. 

Welche Form sollte eine Teekanne haben?

Klickt man sich durch die verschiedenen Angebote für Teekannen, fällt sofort auf, dass es einige unterschiedliche Formen gibt, Teekannen grundsätzlich aber immer eher bauchig sind. Das liegt daran, dass mit dieser Form die Aromastoffe besonders gut zirkulieren können. Je breiter und runder eine Teekanne, desto besser. Hohe, längliche Kannen, wie sie in der Regel für Kaffee genutzt werden, sind deshalb für die Teezubereitung nicht geeignet. Wichtig ist bei einer Teekanne außerdem, dass die Deckelöffnung möglichst klein sein sollte, sodass nur wenig Luft an den Tee kommt – er bleibt so schlicht länger warm. 

Wie viel Fassungsvermögen sollte eine Teekanne haben?

Es gibt Teekannen in nahezu unendlich vielen Varianten, wobei die kleinsten die Füllmenge einer Tasse (ca. 125 ml) beinhalten können und die größten über 2 Liter. Welche Füllmenge die richtige ist, lässt sich nur am persönlichen Bedarf ermitteln: Sind oft Gäste im Haus, die Tee trinken, oder trinkt die ganze Familie gerne Tee? Dann sollte die Teekanne mindestens vier Tassen füllen können und eine Füllmenge von minimal 500 ml vorweisen. Wird nur eine Person die Teekanne nutzen? Dann reichen schon Füllmengen von 250 ml aus. Je mehr Personen, desto größer die Teekanne – vorausgesetzt, dass jeder dieselbe Teesorte trinken möchte.

Aus welchem Material sollte eine Teekanne bestehen?

Beim Begriff Teekanne denken vermutlich viele an eine klassische Porzellankanne, doch die Materialien, aus denen Teekannen hergestellt werden, sind vielseitig: 

Teekannen aus Glas lassen sich wunderbar einfach reinigen, sind für alle Teesorten geeignet, speichern die Hitze gut und sind oft ein echtes Designobjekt, da die schöne Farbe des Tees schon beim Ziehen zu sehen ist. Besonders hübsch: Teeblumen in Teekannen aus Glas! 

Teekannen aus Porzellan eignen sich vor allem für blumige Tees, denn das Porzellan lässt das Aroma des Tees schneller verfliegen als zum Beispiel eine Kanne aus Glas. Dafür sind Teekannen aus Porzellan ein echter Hingucker und schmücken jedes Kaffee- oder eben Teekränzchen. 

Teekannen aus Keramik sollten im Inneren unglasiert sein, damit der Tee genügend Luft bekommt und sein volles Aroma entfalten kann. Teekannen aus Keramik nehmen den Geschmack des Tees schnell an und verfärben sich innen oft auch – man sollte deshalb nur eine Sorte Tee darin kochen.  

Teekannen aus Gusseisen bieten eine sehr gute Wärmespeicherung und sind durch ihre ungewöhnliche Optik ein absolutes Highlight auf dem Tisch. Im Inneren sind sie meist mit Emaille ausgekleidet; diese Schutzschicht führt dazu, dass sich Teekannen aus Gusseisen für jede Art von Tee nutzen lassen können und auch bei häufigem Gebrauch nicht rosten.  

Teekannen aus Edelstahl speichern die Wärme des Tees teils über mehrere Stunden, nehmen aber wie Teekannen aus Keramik nach einiger Zeit den Geschmack des darin gekochten Tees an. Deshalb gilt auch hier: Eine Edelstahlkanne nur für eine Sorte Tee benutzen, um ein Vermischen von verschiedenen Aromen zu verhindern.

Die richtige Pflege für die Teekanne

Damit die neue Teekanne auch über viele Jahre oder sogar Jahrzehnte an deiner Seite ist, solltest du sie gut pflegen. Glücklicherweise benötigst du für die Pflege einer Teekanne gerade mal heißes Wasser, mit dem du die Kanne ausspülst – bitte kein Spülmittel verwenden, da Reste zurückbleiben und den Geschmack des Tees verfälschen können. Nach einiger Zeit wird in der Kanne eine Patina entstehen, die aber nicht unhygienisch, sondern – so viele Teeliebhaber – für einen guten Geschmack geradezu unverzichtbar ist.

Was sind Teekannen mit Stövchen?

Ein Stövchen ist ein – oft durch eine Kerze beheizter – Untersatz, der unter die Teekanne geschoben wird und den Tee so länger warmhält. Das sieht sehr hübsch aus und führt natürlich auch zu einem längeren Trinkvergnügen, man sollte allerdings bedenken, dass der Tee so auch nochmals nachzieht und sich der Geschmack deshalb ggf. verändern kann.

Lohnen sich Teekannen mit integriertem Filter?

Viele Teekannen verfügen über einen integrierten Filter. Das ist sehr praktisch, wenn du oft losen Blatttee benutzt. Allerdings kann sich das Aroma eines losen Tees deutlich besser entfalten, wenn es nicht in einem Tee-Ei oder eben in einem integrierten Filter “eingesperrt” wird. Integrierte Filter sind somit sehr praktisch, man muss aber eventuell Einbußen beim Geschmack hinnehmen.

Welche Teekanne für welchen Tee?

Wie bereits erwähnt sollten Keramik- und Edelstahlkannen nur für eine Sorte Tee verwendet werden. Denn wenn beispielsweise in einer Kanne normalerweise kräftiger Schwarzer Tee zubereitet wird, nun aber milder Weißer Tee zum Einsatz kommt, wird das sensible Aroma des Weißen Tees einfach überlagert. 

Weißer und auch Grüner Tee dürfen nicht überhitzt werden, weshalb sich für die Zubereitung dieser Teesorten eine Teekanne aus Glas empfiehlt. Darin kann der Tee nicht überhitzen. Wer es besonders traditionell mag, legt sich eine Kyusu, eine japanische Teekanne aus Ton, zu, in der der Grüne Tee ganz besonders wohlschmeckend gelingt.

Weitere Tipps für einen köstlichen Tee

  • Verwende nur frisches Wasser und koche es nur einmal auf. So bleibt noch genügend Sauerstoff, um dem Tee ein volles Entfalten des Aromas zu ermöglichen. 

  • In vielen Gegenden Deutschlands ist das Wasser aus der Leitung sehr hart und kann bei Weißem und Grünem Tee zu einem unangenehm pelzigen Beigeschmack führen. Wenn du sehr hartes Wasser hast, solltest du es vorher mit einem Wasserfilter filtern.  

  • Verschiedene Teesorten benötigen verschiedene Wassertemperaturen:
    Schwarzer Tee: 95°C (direkt nach dem Aufkochen)
    Grüner und Weißer Tee: 70°C-80°C (1-4 Minuten nach dem Aufkochen)

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