Standmixer Vergleich

Inhaltsverzeichnis

Kaufratgeber für Standmixer

Standmixer liegen im Trend. Das liegt sicher vor allem an der wachsenden Beliebtheit von Smoothies. Aber die praktischen Geräte lassen sich auch für viele andere Speisen oder Getränke verwenden, angefangen bei Suppen und Soßen bis hin zum leckeren Brotaufstrich. 

Doch welcher Mixer ist der richtige? Im Handel gibt es eine große Auswahl, vom handlichen To-Go-Mixer bis zum Hochleistungsmodell und vom Smoothie-Mixer bis zur halben Küchenmaschine. Hier gehen wir näher darauf ein, wo die wichtigsten Unterschiede liegen und worauf es generell beim Kauf von Standmixern ankommt.

Worauf ist beim Kauf eines Mixers zu achten?

Entscheidend beim Kauf von Standmixern ist, was du damit machen willst. Ein bisschen Obst zerkleinern und mit Flüssigkeit mischen können auch die meisten günstigen und wenig leistungsstarken Geräte. Dafür stoßen diese beim Mixen grüner Smoothies oder Pestos schnell an ihre Grenzen. Außerdem punkten hochwertige Mixer in der Regel mit einer längeren Lebensdauer. Und wer seinen Standmixer nicht nur daheim, sondern im Gastrobereich einsetzen will, braucht in jedem Fall ein leistungsstarkes Exemplar.  

Generell spielen bei der Auswahl die folgenden Faktoren eine entscheidende Rolle: 

Wattzahl und Umdrehungen

Standmixer funktionieren mit rotierenden Messern. Dafür ist ein Motor notwendig und je leistungsstärker dieser Motor ist, desto besser fallen die Ergebnisse aus. 

Dabei sind zwei Faktoren ausschlaggebend für die Motorleistung: 

  • Wattzahl 

  • Drehzahl 

In beiden Fällen gilt: Mehr ist besser. Allerdings ist es wichtig, die Leistung, also die Wattzahl, und die Drehzahl in Relation zueinander zu setzen. Denn wenn die Leistung eher niedrig ist, wird eine hohe Drehzahl nur im Leerlauf erreicht und nicht im Betrieb. Außerdem spielt die Größe des Behälters eine Rolle. Kleine Smoothie-Mixer sind bei einer zu hohen Leistung schnell überlastet. Einsteigermixer bringen meist eine Drehzahl von um die 20.000 U/Min. mit, für ambitionierte Köche sollten es schon 30.000 Umdrehungen sein. Bei der Leistung sind 500 Watt ein guter Wert für günstige Geräte, ab 800 Watt lassen sich auch härtere Zutaten gut verarbeiten. 

Messer, Schneidewerk

Die höchste Leistung bringt wenig, wenn die Messer eines Standmixers nicht mit dem Inhalt fertig werden. Allerdings ist es gar nicht so einfach, die Qualität des Schneidewerks zu beurteilen.  

In jedem Fall sollten die Messer von Standmixern aus hochwertigem Edelstahl bestehen. Ihre Anzahl ist nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal. Außerdem gibt es Mixer, die mit scharfen und solche, die mit stumpfen Messern hervorragende Ergebnisse liefern. Ausschlaggebend ist, dass Anzahl, Form und Anordnung der Messer aufeinander und auf den Mixbehälter abgestimmt sind. 

Mixbehälter

Mixbehälter gibt es aus zwei verschiedenen Materialien. Beide haben Vor- und Nachteile.

Material Vorteile Nachteile
Glas -besonders hygienisch, geschmacksneutral, sorgt für Standfestigkeit -Höheres Gewicht, Gefahr von Zerspringen bei hohen Drehzahlen
Kunststoff -leichter, sehr stabil - weniger hygienisch und geschmacksneutral

 

Für den turbulenten Alltag in der Gastronomie entscheiden sich die meisten für einen Kunststoffmixer, der höheren Robustheit wegen. Gerade im Privatgebrauch und bei nicht ganz so hohen Drehzahlen hat allerdings auch Glas seine Vorteile. 

Empfehlenswert sind in jedem Fall ein standfester Fuß aus Edelstahl, eine Messskala und ein Deckel, der gut schließt. Label wie „Frei von BPA“ oder „Frei von Bisphenol A" schließen Weichmacher bei Kunststoffbehältern aus.  

Bei großen Behältern ist darauf zu achten, dass der Motor genug Leistung für die Menge an Inhalt mitbringt. Außerdem benötigen voluminöse Mixer einiges an Platz in der Küche. Rillen und eckige Behälter haben übrigens auch abgesehen von optischen Aspekten eine Funktion. Denn sie sorgen für einen Strömungswiderstand beziehungsweise transportieren den Inhalt gezielt immer wieder zu den Messern. Das schafft die Voraussetzungen für eine besonders effiziente Zerkleinerung. 

Bedienung und Steuerung

Ein guter Mixer sollte genug Auswahlmöglichkeiten bieten, aber auch möglichst einfach und intuitiv zu bedienen sein. Deshalb ist weniger oft mehr bzw. sind viele Zusatzfunktionen von Mixern wenig ausschlaggebend. 

Wirklich wichtig sind mehrere Mixstufen. Denn sie ermöglichen es, bestimmte Zutaten schonender als andere zu verarbeiten und so gesunde Nährstoffe zu erhalten. Auch wenn sich das Mischverhältnis selbst bestimmen lässt, ist dies ein Pluspunkt.  

Wer einen Standmixer will, der möglichst viel kann, greift am besten zu einem Modell mit mehreren Aufsätzen. Solche Geräte ersetzen bis zu einem gewissen Grad ausgewachsene Küchenmaschinen. 

Tipps für die Reinigung und Handhabung

Mit der Zeit lagern sich in einem Standmixer schnell Rückstände ab, die sich nicht mehr durch schnelles Auswischen entfernen lassen. Spätestens dann ist es Zeit für eine gründliche Reinigung. Bei vielen Mixern sind einzelne Bestandteile spülmaschinenfest. Diese montiert man einfach ab für die Reinigung und steckt sie in die Spülmaschine. Die Gummidichtungen aber vorher abnehmen, damit diese nicht porös werden.  

Davon abgesehen lassen sich Mixer manuell und mit automatischem Reinigungsprogramm – wenn eines vorhanden ist – säubern. 

Dazu gehst du folgendermaßen vor: 

  1. Behälter bis zur Hälfte mit Wasser füllen und einen Tropfen Spülmittel hinzugeben. Alternativ eignet sich Essig. 

  1. Dann den Behälter auf die Station setzen und einrasten lassen. 

  1. Nach Bedienungsanleitung entweder das automatische Reinigungsprogramm starten oder den Standmixer eine Zeitlang auf der vorgegebenen Stufe laufen lassen. 

  1. Behälter abnehmen und entleeren. Aufsatz und Deckel mit einer Spülbürste abwischen. 

  1. Gut mit klarem Wasser abspülen. 

  1. Dann noch die Station des Mixers vom Strom trennen und mit einem feuchten Tuch reinigen. Fertig. 

Sicherheit

Renommierte Hersteller von Standmixern legen im Allgemeinen hohen Wert auf die Sicherheit ihrer Geräte. Zentral in dieser Hinsicht sind folgende Eigenschaften: 

  • Guter Stand: Wenn ein Mixer während des Mixens anfängt zu wandern, ist dies ein Sicherheitsrisiko. 

  • Überhitzungsschutz: Viele Mixer schalten sich nach einer bestimmten Zeit ab, um Überhitzungen zu vermeiden. 

  • Mixbechererkennung: Diese Funktion beinhaltet, dass der Mixer erst dann anfängt, zu arbeiten, wenn der Behälter fest an Ort und Stelle ist. 

Wichtig: Gerade in einem Haushalt mit kleinen Kindern spielt Sicherheit bei der Mixerauswahl eine zentrale Rolle. Dann lohnt es sich auch, für eine reichhaltige Sicherheitsausstattung mehr Geld auszugeben. 

Fazit: Standmixer gibt es für jeden Bedarf

Nicht immer ist der teuerste und leistungsstärkste Mixer der beste für die eigenen Bedürfnisse. Manchmal tut es auch ein günstiger Smoothie-Mixer. Den Ausschlag gibt, dass das Gerät zu den eigenen Bedürfnissen passt. Mit den hier angefügten Kaufkriterien lässt sich das schnell herausfinden und ein Mixer mit optimalem Preis-Leistungs-Verhältnis finden. 

 

Nach oben