Luftmatratzen Vergleich

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Kaufratgeber für Luftmatratzen

Ob beim Camping, im Urlaub im Pool oder für Gäste: Luftmatratzen sind mobile und vielseitig einsetzbare Liege-, Sitz- und Schlafgelegenheiten. Sie können platzsparend aufbewahrt und leicht transportiert werden. Wenn sie gebraucht werden, sind sie im Nu aufgeblasen und sofort startklar. Je nach Einsatzbereich bieten sich verschiedene Arten von Luftmatratzen an. Wir zeigen dir die einzelnen Modelle und geben dir praktische Tipps rund um die Luftmatratze.

Verschiedene Typen von Luftmatratzen

Neben der Größe und dem Design unterscheiden sich Luftmatratzen vor allem anhand ihres Materials und der damit verbunden Vor- und Nachteile. Wir zeigen dir nun die Luftmatratzen-Typen im Überblick.

Material Erläuterung
Luftmtratze aus Baumwolle Luftmatratzen mit einer Baumwoll-Liegefläche sind sehr gemütlich und bieten einen hohen Komfort. Sie sind allerdings in der Regel etwas schwerer als Matratzen aus Kunststoff. Baumwoll-Luftmatratzen eignen sich gut als Gästebett-Luftmatratze für daheim.
Luftmatratze aus Textilfaser Luftmatratzen mit einer Liegefläche aus Textilfaser sind besonders komfortabel. Sie fühlen sich angenehm an und sind beim Liegen und Schlafen sehr gemütlich. Je nach Art der Textilfaser kann es sein, dass sich diese nicht so gut reinigen lässt wie Kunststoff oder Polyester. Textilfaser-Luftmatratzen sind dank ihres Komforts gut als Gästebett-Luftmatratze geeignet.
Luftmatratze aus Kunststoff Luftmatratzen aus Kunststoff haben ein geringes Gewicht und sind sehr widerstandsfähig. Sie lassen sich leicht reinigen und sind einfach zu transportieren. Sie sind zum Beispiel gut geeignet, um damit im Urlaub im Pool oder im Meer schwimmen zu gehen oder am Strand zu liegen.
Luftmatratze aus Polyester Polyester-Luftmatratzen sind sehr strapazierfähig und pflegeleicht. Sie sind leicht und lassen sich einfach transportieren. Matratzen aus Polyester sind jedoch oft nicht so komfortabel wie Modelle aus Baumwolle oder Textilfaser.
Luftmatratze aus Mischgewebe Luftmatratzen, die aus einem Mischgewebe gefertigt sind, vereinen die Vorteile der jeweiligen Materialien.

Wichtige Kaufkriterien für Luftmatratzen

Neben dem Design und der Farbe der Luftmatratze gibt es noch weitere Punkte, die du beim Kauf beachten solltest. Die folgenden Kaufkriterien kannst du zusätzlich berücksichtigen:

 

Größe – Liegefläche und Packmaß

Luftmatratzen gibt es in nahezu allen Maßen. Von der Größe eines Einzelbetts bis zu großen Luft- und Badeinseln ist alles möglich. Welche Größe und Form für dich richtig ist, hängt vor allem davon ab, für welchen Zweck und wie oft du deine Luftmatratze benötigst. Für Camping- und Trekkingtouren sollte die Luftmatratze möglichst klein und leicht verstaubar sein. Dementsprechend ist dann auch die Liegefläche nicht so groß. Wer die Luftmatratze im Urlaub zum Schwimmen nehmen möchte und noch Platz im Koffer oder Auto hat, kann zu größeren Modellen greifen. Hierbei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Es gibt Luftmatratzen in allen erdenklichen Designs und Formen. Ob als Actionheld, Flamingo, Einhorn oder Südsee-Badeinsel: Mach es dir auf der Matratze gemütlich und lass dich im Meer sanft über die Wellen tragen.

Gut zu wissen: Achte beim Kauf nicht nur auf die Maße der Liegefläche, sondern auch auf das Packmaß. Dieses gibt an, wie klein die Luftmatratze zusammengefaltet werden kann.

Luftmatratze selbstaufblasend – schnell und einfach

Besonders praktisch sind selbstaufblasende Luftmatratzen. Diese funktionieren in der Regel so, dass sich die Matratze aufgrund ihres speziellen Aufbaus und Materials selbst mit Luft vollsaugt, wenn die Ventile geöffnet werden.

 

Ventile – hochwertig und dicht

Die Ventile sind ein wichtiger Bestandteil einer Luftmatratze. Durch sie strömt die Luft hinein und hinaus. Sie sind dafür verantwortlich, dass die Luft auch in der Matratze bleibt. Sind sie undicht, geht Luft verloren und die Matratze wird kleiner. Das ist besonders ärgerlich, wenn du gerade auf der Matratze liegst, schläfst oder schwimmst. Deshalb solltest du beim Kauf besonders darauf achten, dass die Ventile eine gute Qualität haben, sorgfältig verarbeitet sind und vollständig abdichten.

Gut zu wissen: Bei vielen Luftmatratzen bestehen die Ventile aus Kunststoff. Achte darauf, dass daran keine Beschädigungen oder scharfe Kanten sind.

Maximalgewicht – Herstellerangaben beachten

Achte darauf, bis zu wie viel Kilogramm die Luftmatratze belastbar ist. Du solltest die Luftmatratze nicht stärker beanspruchen, als es laut Herstellerangaben erlaubt ist. Sonst können an der Matratze Beschädigungen wie kleine Löcher entstehen und die Luft entweicht. Herkömmliche Luftmatratzen für eine Person haben oft ein Maximalgewicht von 90 kg.

 

Zubehör – Reparatursets und Co.

Beim Kauf einer neuen Luftmatratze kannst du auch darauf achten, ob passendes Zubehör im Lieferumfang enthalten ist. Besonders wichtig ist ein geeignetes Reparaturset. Besonders beim häufigen Gebrauch einer Luftmatratze und beim Schlafen im Freien auf unebenem Boden können ab und zu kleine Beschädigungen entstehen. In diesem Fall brauchst du nicht gleich eine neue Luftmatratze kaufen. Du kannst kleine Löcher und Schrammen mit dem passenden Reparaturmaterial leicht selbst flicken.

 

Wichtige Fragen und praktische Tipps rund um die Luftmatratze

Damit du das richtige Modell für dich findest und lange Freude daran hast, kommen hier unsere Tipps für den Gebrauch und die Pflege von Luftmatratzen. Außerdem beantworten wir dir häufige Fragen zum Thema Luftmatratze.

 

Wie funktioniert eine Luftmatratze?

Eine Luftmatratze ist eine Art Matte, die mit Luft gefüllt werden kann. Das Einfüllen der Luft geschieht über ein oder mehrere Ventile. Wenn die Matte mit Luft gefüllt ist, wird sie zu einer Matratze, auf der du liegen kannst. Nach dem Gebrauch lässt du einfach die Luft heraus. Dann kannst du die Luftmatratze zusammenrollen oder -falten und platzsparend aufbewahren. So hast du eine flexible Schlafmöglichkeit.

 

Luftmatratze als Sitz?

Luftmatratzen können auch als Sitzgelegenheit verwendet werden. Wenn die Matratze aufgeblasen ist und auf dem Boden liegt, kannst du dich auf ihr niederlassen. Das ist vor allem am Strand oder im Freien sehr praktisch. Es ist bequemer als direkt auf dem Boden und schützt dich vor Schmutz und einem kalten Untergrund. Manche Luftmatratzen können auch mit ein paar Handgriffen in einen richtigen Sitz verwandelt werden.

 

Luftmatratze im Wasser?

Luftmatratzen sind ein beliebter Begleiter im Urlaub. Du kannst sie mit an den Strand nehmen und dich darauf sonnen. Viele Luftmatratzen sind wasserdicht und können mit ins Wasser genommen werden. Du kannst dich mit ihnen auf dem Meer treiben lassen oder sie mit in den Pool nehmen.

 

Luftmatratze für Kinder?

Ob im Urlaub oder zu Hause: Viele Kinder lieben es, mit Luftmatratzen zu spielen. Wasserdichte Luftmatratzen können zum Spielen mit ins Schwimmbad oder in den Hotelpool genommen werden. Im heimischen Kinderzimmer dienen sie als zusätzliche Schlafgelegenheit für Besucher oder zum fantasievollen Spielen. Luftmatratzen für Kinder sind oft kleiner und leichter. Sie sind in vielen Farben und mit originellen Motiven erhältlich.

 

Luftmatratze versus Luftbett?

Der Unterschied zwischen einer Luftmatratze und einem Luftbett ist in erster Linie die Größe. Ein Luftbett ist deutlich höher und meist auch breiter und länger. Es bietet mehr Komfort, ist aber nicht so handlich und nicht so leicht zu transportieren. Wer die zusätzliche Schlafgelegenheit nur zu Hause aufbewahren und für die Übernachtung von Gästen nutzen möchte, kann dafür gut ein Luftbett nehmen. Für einen flexiblen Einsatz unterwegs sind Luftmatratzen besser geeignet, da sie kleiner sind und leichter transportiert werden können.

Warum haben Luftmatratzen Rillen?

Diese sind dazu da, die untere Lage mit der oberen Lage der Matratze zu verbinden. Sie dienen als Haltesystem. Die Verbindungsstücke erhöhen die Stabilität. Durch die Rillen entstehen einzelne Luftkammern. Dadurch ist das Liegen auf der Luftmatratze komfortabler, als wenn diese im Ganzen mit Luft gefüllt wäre.

 

Wer hat Luftmatratzen erfunden?

Früher wurden Matratzen mit Stroh oder Haaren gefüllt, um eine Schlafunterlage zu haben. Es wurde nach einer Alternative gesucht. Die erste Luftmatratze wurde im Jahr 1889 in Massachusetts von der Pneumatic Mattress & Cushion Company erfunden. Allerdings waren die ersten Modelle noch nicht besonders leicht. Dieser Entwicklungsschritt kam erst in den 1970er Jahren. Zwei Ingenieure aus Seattle erfanden eine Leichtgewicht-Matratze. Diese hatte außerdem den Vorteil, dass sie einfach zu reparieren war.

 

Fazit

Ob als Gästebett-Luftmatratze oder Badeinsel: Luftmatratzen sind flexibel einsetzbare Liege-, Schlaf- und Sitzgelegenheiten. Sie sind in vielen Größe und Designs erhältlich. Beim Kauf solltest du vor allem auf das Material, die Ventile und das Packmaß achten. Baumwolle und Textilfaser sind besonders gut als Gästebett-Luftmatratze geeignet. Kunststoff und Polyester bieten sich an, wenn du die Luftmatratze im Urlaub mit an den Strand oder zum Schwimmen nehmen möchtest.

 

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