Kinderkoffer Vergleich

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Kaufratgeber für Kinderkoffer

Sorgsam alles Notwendige in den Koffer packen, sich auf in Richtung Flughafen machen und schließlich ganz aufgeregt im Flieger sitzen, bevor die Maschine endlich abhebt: Reisen sind nicht nur für viele Erwachsene etwas ganz Besonderes. Vor allem Kinder sind furchtbar begeistert, wenn sie verreisen dürfen. Immerhin bedeutet jede Reise auch eine Auszeit vom kindlichen Alltag, von Kindergarten, Schule und Zimmer aufräumen. Stattdessen heißt es: Die Welt entdecken! Und ab einem gewissen Alter möchte das Kind auch gerne einen eigenen Koffer besitzen, in dem es Kleidung, Bücher und Spielzeug verstauen kann. Kinderkoffer gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen und Designs. Dieser Ratgeber soll dir dabei helfen, den ríchtigen Kinderkoffer für deinen kleinen Liebling zu finden. 

Ab welchem Alter kann ein Kind einen Kinderkoffer besitzen?

Kinderkoffer sind für alle Kinder geeignet, die selbstständig gehen können, dabei nicht ständig Gefahr laufen, hinzufallen und außerdem dazu in der Lage sind, den Koffer hinter sich herzuziehen bzw. hochzuheben. Eine pauschale Empfehlung lässt sich für das geeignete Alter nicht geben, aber die meisten Kinderkoffer eignen sich – je nach Modell – für Kinder zwischen 3 und 7 Jahren. Bitte beachte beim Kauf eines Kinderkoffers auch die Herstellerhinweise, die einen Anhaltspunkt für das geeignete Alter geben.  

Welche Arten von Kinderkoffern gibt es?

Trolleys

Natürlich gibt es die bei den Erwachsenen beliebten Trolleys auch für Kinder. Mit zwei oder vier Rollen und ausziehbarem Griff können sie ganz bequem hinter sich hergezogen werden, auch das Packen ist herrlich unkompliziert. Es gibt sie in Softshell und in Hardcase Versionen, in Tausenden kinderfreundlichen Designs und für jedes Budget.

Koffer

Klassische Koffer mit Handgriff zum Tragen sind weniger für das Transportieren von “echtem” Gepäck wie Kleidung, Kosmetika und Co. geeignet, aber dafür für Spielzeug, Snacks und Pixibücher. Sie sind meist recht klein und dadurch sehr leicht – Kinder lieben es, diese Koffer mit ihren Lieblingsdingen zu befüllen und auf der Reise immer bei sich zu haben.

Spezielle Kinderkoffer

Einige Hersteller führen ganz spezielle Kinderkoffer im Sortiment, die sich nicht nur zum Verstauen von Gepäck nutzen lassen, sondern auch für andere Zwecke: Es gibt zum Beispiel Kinderkoffer, auf die sich das Kind setzen kann, wenn die kleinen Beine müde werden. Oft ist am Koffer auch noch ein Gurt befestigt, sodass das auf dem Koffer sitzende Kind gezogen werden kann. Andere Kinderkoffer werden mit einigen Handgriffen gar zum Flugzeug-Bett inklusive Matratze, auf dem der kleine Racker sich im Flugzeug ausruhen kann.

Sets

Auch für Kinder gibt es Sets, die dann zum Beispiel aus einem Trolley und einem dazu passenden Rucksack bestehen. Das ist sehr praktisch, wenn Kinder ein einheitliches Design bevorzugen oder sowieso einen Rucksack gebrauchen können. Andere Sets beinhalten mehrere Koffer in verschiedenen Größen. Diese Sets sind allerdings nur notwendig, wenn man mit dem Kind sehr oft verreist und dafür Reisegepäck in unterschiedlicher Größe benötigt.

 

Tipp: Da Kinderkoffer in Bezug auf Größe und Gewicht auf den Körper von Kindern ausgelegt sind, können sie in den allermeisten Fällen als Handgepäck eingecheckt werden. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, informiert sich vor dem Reiseantritt bei der Fluggesellschaft, welche Maße und Gewichtsbegrenzungen für das Handgepäck gelten.

Aus welchem Material sollte ein Kinderkoffer sein?

Eigentlich alle Hardcase Kinderkoffer bestehen aus Kunststoffen wie zum Beispiel Polycarbonat. Kinderkoffer aus Kunststoffen sind widerstandsfähig, robust und vertragen es auch problemlos, wenn einmal kleine Füße darauf ruhen oder wenn sie umfallen. Sie lassen sich außerdem ganz einfach abwischen, sollten sie schmutzig sein. Kindertrolleys aus Softshell bestehen oft aus Polyester, einem sehr widerstandsfähigen Material, das sich noch dazu leicht reinigen lässt. 

Kinderkoffer: Hardshell oder Softshell?

Ob man sich für einen Kinderkoffer mit harter oder weicher Außenschicht entscheidet, ist eigentlich nur den persönlichen Vorlieben und dem Geschmack des Kindes vorbehalten. Bei Hardshell Kinderkoffern ist die Verletzungsgefahr durch den harten Kunstoff leicht erhöht, allerdings ist die Gefahr, dass sich das Kind mit einem Kinderkoffer verletzt, sowieso recht klein. Dafür sorgen die überschaubare Größe und das geringe Gewicht eines Kinderkoffers an sich. Wie beim Reisegepäck für Erwachsene gilt auch für Kinderkoffer: Hardshell ist etwas robuster als Softshell, Softshell ist dafür etwas anpassungsfähiger, wenn es um das Verstauen zum Beispiel im Kofferraum geht. Und: Kinderkoffer aus Softshell sind manchmal etwas günstiger als Modelle aus Hardshell.  

Vorteile Softshell:

geringe Verletzungsgefahr

anpassungsfähig beim Verstauen

preisgünstig

Vorteile Hardshell:

robust

einfach abwischbar

Kofferinhalt ist optimal geschützt, da Koffer nicht nachgibt

Wie viel Gepäck sollte in einen Kinderkoffer passen?

Klar ist: Je größer der Kinderkoffer, desto mehr passt hinein. Es gibt Kinderkoffer in unterschiedlichen Größen; Trolleys fassen meist um die 25 Liter, es gibt aber auch Varianten, in die erheblich mehr passt, möglich sind über 100 Liter. Als Faustregel gilt: Im Zweifelsfall lieber das kleinere Modell kaufen, damit das Kind keine Probleme hat, den Koffer selbst in die Hand zu nehmen. Außerdem gehen kleinere Modelle als Handgepäck durch, was auf Flugreisen Kosten spart. Sollten einige Dinge, die unbedingt mit müssen, nicht mehr in der Kinderkoffer passen, wandern sie eben zu Mami oder Papi in den Koffer. 

Tipp: Bei Kinderkoffern, auf die sich das Kind setzen kann, gibt es teilweise erhebliche Unterschiede im Hinblick auf das maximal geeignete Gewicht. Prüfe deshalb bitte, ob das Gewicht deines Kindes zum ausgewählten Kinderkoffer passt. Nur so kannst du vermeiden, dass der Koffer kaputt geht oder dass sich dein Liebling gar verletzt.

Welches Design sollte ich für einen Kinderkoffer wählen?

Kinder lieben Koffer in bunten Farben, mit schönen Mustern – oder in Tierform. Ob Marienkäfer oder Biene, Dinosaurier oder kleines Monster: Kinderkoffer, die als Tiere daherkommen, sind äußerst beliebt. Aber auch Koffer, auf denen Zeichentrickfiguren oder Figuren aus Kinderfilmen abgebildet sind, stoßen bei Kindern auf Begeisterung. Vor dem Kauf eines Koffers mit einem dieser Motive sollte man allerdings bedenken, dass sich Geschmäcker schnell ändern können: Was heute bei Töchterchen oder Sohnemann beliebt ist, kann morgen schon zu einer gerümpften Nase führen. Soll der Koffer lange an der Seite deines Kindes bleiben, kannst du ein zeitloses Motiv wählen, das dein Kind auch noch in einigen Jahren toll findet.  

Was sollte noch beim Kauf von Kinderkoffern beachtet werden?

  • gute Verarbeitung, keine aufgeplatzten Nähte o.Ä.  

  • kindgerechte Größe und Leergewicht 

  • bei Trolleys: Rollen und Griff müssen stabil sein 

  • bei Kinderkoffern zum Draufsetzen: Rollen und Zugleine müssen stabil sein, maximales Belastungsgewicht darf nicht überschritten werden 

  • zeitloses Design, das dem Kind gefällt 

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