Camping & Outdoor Bekleidung – Vergleich

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Kaufberatung für Camping & Outdoor Bekleidung

Wer viel im Freien unterwegs ist und beispielsweise das Camping oder Wanderungen schätzt, benötigt hochwertige Outdoor Hosen als zuverlässige Begleiter. Allerdings fällt die Auswahl der passenden Outdoor Shorts schwer. Der Markt ist überschwemmt mit zahllosen Modellen. Diese unterscheiden sich nach Materialien und Einsatzzwecken. Unser Ratgeber soll dir helfen, die unterschiedlichen Angebote vollständig zu verstehen. So kannst du für dich die richtigen Outdoor Hosen auswählen.

Die wichtigste Unterscheidung: Das Material

Outdoor Shorts haben die Aufgabe, dich bei wechselnden Tätigkeiten im Freien bestmöglich zu unterstützen. Dabei müssen sie folgende Aufgaben meistern:

  • Widerstandsfähigkeit gegen Krafteinwirkungen von außen (z.B. beim Klettern)
  • Feuchtigkeitsmanagement bei schweißtreibenden Aktivitäten wie z.B. langen Wanderungen
  • Hohe Bewegungsfreiheit
  • Möglichst hoher Tragekomfort, da die Outdoor Hosen häufig viele Stunden am Stück getragen werden
  • Schutz gegen Wind und Wetter

Entscheidend dafür, ob eine Hose diesen Herausforderungen gerecht wird, ist das Material. Gängig wird unterschieden nach:

  • Softshell
  • Hardshell
  • Baumwoll-Polyester-Mischungen

Bedauerlicherweise hat jedes Material spezifische Stärken. Dies bedeutet, dass die Hose zwar einigen der Anforderungen gerecht wird, aber nicht allen. Du musst individuell für dich wählen, was am wichtigsten ist.

Softshell Outdoor-Hosen

Softshell Outdoor Hosen bestehen ausschließlich aus Synthetikstoffen. Teilweise sind Membrane eingearbeitet. Die Shorts sind dann winddicht. Teilweise verfügen sie zudem als Kälteschutz zusätzlich über ein wärmendes Futter. Grundsätzlich sind Softshell Hosen wasserabweisend und elastisch, üblicherweise rascheln sie auch nicht beim Tragen.

Der Kunststoffmix kann sich je nach Modell unterscheiden. Besonders robuste Hosen bestehen beispielsweise überwiegend aus Polyamid. Steht die Atmungsaktivität bzw. das Feuchtigkeitsmanagement dagegen im Mittelpunkt, wird überwiegend mit Polyester gearbeitet. Dieser Synthetikstoff ist zudem dünner und leichter.

Als generelle Richtlinie kannst du dir folgende Unterscheidung merken: Bevorzugst du eher sommerliche Aktivitäten, sind Softshell Outdoor Hosen aus Polyester die richtige Entscheidung. Es sei denn, du gehst klettern: Dann solltest du zu einem Modell aus Polyamid greifen. Eine winddichte Membran ist immer ratsam.

Bei eher herbstlichen Aktivitäten solltest du zu gefütterten Outdoor Shorts greifen, die überwiegend aus Polyamid bestehen. Wenn du dabei besonderen Wert auf Beweglichkeit legst, achte darauf, dass zusätzlich Elasthan und/ oder Hanf beigemischt ist.

Hardshell Outdoor Shorts

Outdoor Hosen aus Hardshell Materialien schützen besonders effektiv gegen Wind und Wetter. Sie zeichnet zudem eine große Robustheit aus. In der Regel handelt es sich um "Notfallhosen", die beispielsweise über den eigentlichen Outdoor Shorts getragen werden, um auf plötzliche Regenfälle zu reagieren. Es ist deshalb ratsam, stets eine entsprechende Hose dabei zu haben. Als alleinige Outdoor Shorts eignen sich Hardshell Hosen hingegen nicht.

3 Baumwoll-Polyester-Gemisch als Material für Outdoor Hosen

Bei einigen Freiluftaktivitäten ist ein besonders hoher Tragekomfort von entscheidender Bedeutung. Die Hose muss dich nicht nur durch maximale Bewegungsfreiheit bestmöglich unterstützen. Sie sollte zugleich angenehm weich und bequem auf der Haut liegen. Dies gilt beispielsweise für Trekking- bzw. Wandertouren. In einem solchen Fall sollten die Outdoor Shorts aus einem Baumwolle-Polyester-Gemisch bestehen. Die Hosen werden so robust, atmungsaktiv, langlebig und weich. Zudem sind sie häufig resistent gegen Dornen und Insektenstiche. Durch die Baumwollanteile verschlechtert sich allerdings der Wetterschutz.

Tipp: Wachsen für besseren Wetterschutz

Wetterschutz für Outdoor Shorts aus einem Polyester-Baumwoll-Gemisch lässt sich relativ einfach verbessern. Die Hosen können regelmäßig gewachst und auf diese Weise natürlich imprägniert werden.

Das richtige Material für die kalten Jahreszeiten

Wenn du spezielle Outdoor Shorts für die kalten Jahreszeiten suchst, sind drei Materialien empfehlenswert:

  • Fleece
  • Daunen
  • Kunstfasern

Allen drei Materialien ist gemein, dass sie ausgezeichnet isolieren. Dies bedeutet, dass die Körperwärme gespeichert wird. Diese Outdoor Hosen zeichnet zudem eine gewisse Wetterbeständigkeit aus. Im Gegenzug verlierst du allerdings die Atmungsaktivität. Diese Materialien eignen sich deshalb nicht für Ganzjahreshosen.

Materialmix & Einsatzzweck: Der Teufel kann im Detail liegen

Im Bereich über Softshell Outdoor Hosen klang es bereits an: Der Materialmix unterscheidet sich von Modell zu Modell, trotzdem bleibt die Bezeichnung Soft- oder Hardshell bestehen. Du solltest also nicht nur die oberflächliche Bezeichnung lesen, sondern etwas tiefer gehen. Wir möchten dir einige Anhaltspunkte geben, worauf du achten solltest, damit deine Outdoor Shorts auch wirklich den von dir angedachten Einsatzzwecken gerecht werden:

Ausdauersport

Polyester und Elasthan sollten in der Hauptsache verarbeitet sein. Dann sind die Hosen atmungsaktiv, leicht und dehnbar.

Kraftsport

(wozu auch Klettern gehört): Eine Mischung aus dem robusten Polyamid und Elasthan ist ratsam.

Leichte Freizeitaktivitäten:

Reines Polyester im Sommer und gefüttertes Polyamid im Winter sind empfehlenswert.

Wichtige Feature von Outdoor Hosen

Große Taschen

Was auch immer du im Freien tust, sicher ist: Du wirst einige Dinge mitnehmen wollen, vom Handy bis zum Pausenbrot. Du benötigst deshalb große Taschen, um über genügend Stauraum zu verfügen. Sinnvoll ist, dass sich die Taschen zuknöpfen oder mit einem Reißverschluss versiegeln lassen. Du möchtest schließlich nicht, dass du deine Schlüssel bei der nächsten Kletterpartie in den Alpen verlierst.

Zipp-Off-Mechanismus

Zipp-Off Outdoor Hosen sind besonders praktisch. Du kannst den Wadenbereich per Reißverschluss entfernen. Aus Shorts mit langen Beinen lässt sich so leicht eine ¾ Hose machen. Du kannst beispielsweise so morgens, wenn es noch kalt ist, eine lange Hose tragen und im Laufe des Tages bei steigenden Temperaturen umstellen.

Alternativ bieten auch einige Hersteller Roll-Up-Hosen an. Die Beine werden also einfach hochgekrempelt und dann fixiert. Schlussendlich ist es eine Frage deines persönlichen Empfindens, aber viele Personen haben Probleme mit dieser Variante: Roll-Up-Hosen sitzen häufig nicht so komfortabel wie Zipp-Off-Modelle.

Schlaufen für Gürtel oder Sicherung

Wenn du wandern oder klettern gehst, sollten deine Outdoor Hosen über spezielle Schlaufen verfügen, selbst mit einem elastischen Bund. Auf diese Weise kannst du einen Gürtel tragen. Der Tragekomfort wird dadurch weiter verbessert, weil du die Hose genau so eng fixieren kannst, wie du es als angenehm empfindest. Zudem eignen sich die Schlaufen beispielsweise auch für Sicherungen beim Klettern. Beim Trekking mögen es einige Personen ebenfalls, die Rucksackbänder durch diese Schlaufen zu führen, um so für einen noch besseren Sitz des Gepäckstücks zu sorgen.

Nützliches Zubehör

Gamaschen

Ein plötzlicher Regenschauer setzt ein. Die Wege werden feucht. Deine Hose ist jedoch nicht wasserabweisend. Mit Gamaschen kannst du zumindest einen Teil der Beine schützen. Dies ist beispielsweise beim Wandern praktisch, wenn du über Wege mit vielen Pfützen gehen musst.

Clips

Es kann auf dem Rad oder beim Trekking notwendig werden, dass du die Outdoor Shorts hochstecken musst. Achte deshalb darauf, dass du passende Clips dabei hast, mit denen du dies schnell und einfach erledigen kannst. Als Tipp: Diese Clips werden gerne vergessen. Reserviere ihnen deshalb in den Hosen einen bestimmten Platz und lasse sie da, damit du sie bei Bedarf direkt zur Hand hast. Sie werden häufiger gebraucht, als du wahrscheinlich vermutest.

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