Geldbörsen Vergleich

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Kaufratgeber für Geldbörsen

“Als ich klein war, glaubte ich, Geld sei das wichtigste im Leben. Heute, da ich alt bin, weiß ich: Das stimmt.” Dieser Aussage des irischen Schriftstellers Oscar Wilde kann man vehement widersprechen – und doch weiß jeder, der schon einmal knapp bei Kasse war, dass das Leben mit zu wenig Geld kein allzu einfaches ist. Umso schöner, wenn man doch etwas Bares in der Tasche hat. Wobei: In der Hosentasche ist nun wirklich kein geeigneter Ort zum Aufbewahren der kostbaren Münzen und Scheinchen, von den Kredit- und anderen wertvollen Karten ganz zu schweigen. Die Lösung: Ein Geldbeutel, der all dem ausreichend Platz bietet und noch dazu schick aussieht. Worauf du beim Kauf eines neuen Geldbeutels achten solltest, erfährst du hier. 

Welche Arten von Geldbeuteln gibt es?

Geldbeutel, Geldbörse, Portemonnaie, Brieftasche: Bezeichnungen für den wichtigen Alltagshelfer gibt es viele und auch unterschiedlichste Geldbeutel-Designs sind in Hülle und Fülle verfügbar. Ob klassisch schön aus schwarzem oder braunem Leder, aus ansprechendem Lederimitat oder PVC in knalligen Farben – wer einen neuen Geldbeutel kaufen will, hat die Qual der Wahl. Die Herren der Schöpfung transportieren ihren Geldbeutel gerne in der hinteren Hosentasche, sodass hier die Wahl auf ein möglichst flaches Modell fallen sollte. Modelle amerikanischer Hersteller verzichten gerade bei Herrengeldbörsen manchmal auf das Münzfach – auch Kleinstbeträge in Form von Scheinen sind hier sehr verbreitet –, wer sich aber im europäischen Raum aufhält, ist mit einem Geldbeutel inklusive Münzfach deutlich besser beraten.  

Wie groß sollte ein Portemonnaie sein?

Bei den Damen darf das Portemonnaie auch gerne größer ausfallen, denn es wird ja in der Regel in der Handtasche transportiert und unterliegt deshalb nicht dem Platzangebot der eigenen Hosentaschen. Vom kleinsten Mini Geldbeutel, in den gerade einmal die Kreditkarte hineinpasst, der sich aber wunderbar in einer Clutch unterbringen lässt, hin zu ausladenden Etuis, in die Dutzende Karten und Hunderte Münzen hineinpassen, ist für jeden Bedarf etwas dabei. Beliebt sind Varianten, die im Innenbereich ein transparentes Ausweisfach besitzen – so musst du deinen Ausweis nicht ständig herausfummeln, wenn du ihn benötigst. Praktisch ist es außerdem, wenn sich das Münzfach außen befindet, sodass du stets schnellen Zugriff auf Kleingeld hast. 

 

Bei Damen- und Herrenportemonnais gilt gleichermaßen: Du solltest vorher abschätzen können, wie viel Platz du Scheinen, Münzen und vor allem Karten einräumen möchtest. Die Anzahl der Kartensteckfächer unterscheidet sich von Geldbeutel zu Geldbeutel nämlich mitunter enorm: Einige Modelle verfügen über gerade einmal fünf, andere über fünfzehn und mehr Steckfächer. Bist du ein Mensch, der in seinem Geldbeutel nicht nur Kredit- und Bankkarten, sondern auch andere Karten wie Ausweise aller Art, Mitglieds- und Stempelkarten etc. transportieren möchtest? Dann benötigst du wahrscheinlich eine Menge Steckfächer. Wer seine Geldbörse hauptsächlich für Bargeld nutzt und für alle Karten zum Beispiel ein Kreditkartenetui, kommt auch mit deutlich weniger Steckfächern aus.  

 

Zähle vor dem Kauf eines neuen Geldbeutels, wie viele Karten du besitzt. Dadurch kannst du besser abschätzen, über wie viele Steckkartenfächer dein neuer Geldbeutel verfügen sollte. 

Aus welchem Material sollte ein Geldbeutel sein?

Leder, Kunstleder, Textil, Polyurethan? Hier spielt neben dem Budget auch eine Rolle, wie sorgsam man mit dem neuen Geldbeutel umgehen wird. Kunststoffe wie Polyurethan oder Lederimitat sind einfach zu reinigen, sehr robust und noch dazu recht günstig. Sie sind die Alleskönner unter den Materialien für Geldbeutel und deshalb äußerst beliebt. Gesäubert werden sie einfach mit einem feuchten Tuch. Echtes Leder hingegen benötigt regelmäßige Spezial-Pflege und sollte auch nicht allzu unsensibel behandelt werden, denn Kratzer und Verschmutzungen sehen unschön aus und lassen sich nur mit Mühe wieder entfernen. Geldbörsen aus textilen Stoffen punkten oft mit wunderschönen Designs, sind aber anfällig für verschütteten Kaffee, ausgelaufene Flaschen oder Ähnliches und danach oft nicht mehr zu retten. Es spricht also nichts dagegen, eine Geldbörse aus Echtleder zu erwerben, wenn sie pfleglich behandelt wird. Gehört man eher zu den Menschen, die etwas tollpatschig veranlagt sind, ist eine Geldbörse aus Lederimitat oder Kunststoff eine gute Wahl. 

Bitte beachten: Produkte aus Leder dunkeln mit der Zeit nach. Das solltest du vor dem Kauf einer neuen Geldbörse aus Leder ggf. bedenken. 

Welchen Verschluss sollte ein Geldbeutel haben?

Geldbörsen sind mit verschiedenen Verschlussarten erhältlich. Herrenportemonnais werden oft einfach zusammengeklappt und das innenliegende Münzfach mit einem Druckknopf verschlossen. Bei Damengeldbörsen ist es sehr verbreitet, dass ein großer Reißverschluss das gesamte Portemonnaie umgibt und fest verschließt, sodass garantiert nichts herausfallen kann. Aber natürlich gibt es auch Modelle zum Zusammenklappen, zum Verschließen mit Druckknopf, Magnet oder Kuss-Verschluss. Einzig die eigenen Präferenzen spielen beim Kauf eine Rolle. 

Was bedeutet RFID bei Geldbeuteln?

Vor Taschendieben schützt eine sicher verschlossene Handtasche – und vor Datendieben? Eine RFID-Geldbörse.  

RFID ist die Abkürzung für „radio-frequency identification“.  Diese Technik besteht aus einem Chip, der per Funk ausgelesen wird. Du kennst diese Technik bereits von der Wegfahrsperre im Auto. Derartige Chips stecken außerdem zum Beispiel in deinem Ausweis oder in der Kreditkarte – das macht diese Karten anfällig für Hackerangriffe. Ein Albtraum; schließlich befinden sich darauf hochsensible Daten. RFID-Geldbörsen haben im Inneren eine Folie aus Leichtmetall eingearbeitet, die den Funkverkehr abschirmt. Hackerangriffe sind bei geschlossener Geldbörse damit nahezu unmöglich und du musst dir keine Sorgen um die Angreifbarkeit deiner Daten machen. 

RFID-Geldbörsen sind mittlerweile sehr verbreitet und unterscheiden sich in der Optik nicht von herkömmlichen Geldbeuteln. Es gibt sie zahlreichen Größen und zum Beispiel auch als kleine Hülle für den Ausweis oder andere wichtige Karten. Zudem sind einige Modelle auch TÜV-geprüft und schirmen zusätzlich noch NFC-Signale ab, welche oft beim kontaktlosen Bezahlen eingesetzt werden. 

Was kann ich noch tun, damit ich lange Freude an meinem neuen Geldbeutel habe?

Es hat sich bewährt, vor dem Urlaub oder vor längeren Outdoor-Aktivitäten (Wandern, Skifahren, Trekking etc.) nur das Wichtigste aus dem Geldbeutel mitzunehmen und in einem anderen, vorzugsweise bereits ausgedienten Geldbeutel mit sich zu führen. Die Dinge, die du bei dir haben solltest, sind: 

  • Personalausweis 

  • Krankenkassenkarte 

  • Giro- bzw. Kreditkarte 

  • Nahverkehrsticket 

  • ausreichend Bargeld 

Der Hintergrund: Erstens vermeidet man durch den Gebrauch eines ausgedienten Geldbeutels, dass der neue Geldbeutel beschädigt wird – am Strand zum Beispiel ist das durch ein paar Sandkörner schnell passiert und dann ist der Schaden nicht mehr zu beheben. Zweitens kann es durchaus passieren, dass der Geldbeutel verloren geht oder gestohlen wird – und wenn dann neben den wichtigsten Dokumenten auch noch der Fitnessclub-Mitgliedsausweis, die Bahncard oder gar die Bilder der Familie fehlen, ärgerst du dich gleich doppelt. 

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